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im Bereich der bürgerlichen Gerichtsbarkeit einen neuen Akt der Brutalität zu begehen.
Das Boot ruderte langſam zurück. Kaleb, der an Pord geblieben war, ſah ſie ängſtlich an der Schiffsſeite heraufſteigen und fühlte ſich ſehr erleich⸗ tert, als er bemerkte, daß Jack nicht unter ihnen war, Er hatte keinen Zug von Scheelſucht in ſeinem Charakter, und doch konnte er ſich im Geheim eines bitteren Gefühles nicht erwehren, daß die Vorſehung nicht auch für ihn einen Freund wußte, und er fortan allein den Arbeiter für Galls üble Launen machen Er vertraute dem alten Matroſen ſeine Ge⸗ ühle.
„Vertrau' auf Gott In aller Noth,“
tröſtete ihn der alte Mann, eine Stelle aus ſeinem Lieblingslied anführend;„er wird Euch ſicher zu rech⸗ ter Zeit auch einen günſtigen Wind zuſchicken. Wenn Ihr nur kein Lehrling wäret, ſo ließe ſich ſchon etwas machen. Jo, es ginge vielleicht auch ſo,“ fuhr er mit einem bedeutungsvollen Blicke fort,„wenn wir Eurem Lehrbrief beikommen könnten. Ihr verſteht mich ſchon. Wo iſt er denn aufbewahrt?“
„In der Cajüte des Capitäns,“ verſetzte Kaleb.
„Macht, daß Ihr ihn kriegt; dann könnt Ihr ihm ein Schnippchen ſchlagen,“ flüſterte ſein Rathgeber.
Zum erſten Mal fand der Gedanke, ſich der ver⸗ hängnißvollen Urkunde zu bemächtigen, welche ihn an die Sclaverei feſſelte, Eingang in dem Herzen des Lehrlings.


