Teil eines Werkes 
2. Band (1860)
Entstehung
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wenn ich dahinter komme, daß er mir an Bord des Caradok die Taſchen bemaust oder ſonſt etwas thut.“

„Es wird große Strenge nöthig ſein,“ bemerkte der reſpektable Mr. Andrew voll chriſtlicher Liebe, „um ihm den Sinn zu brechen— ſehr große Strenge möchte ich ſogar ſagen.“

„Ein Bischen Dreſchen iſt an ihm rein verloren,“ verſicherte Mike.

„Du hörſt, was Deine rechtſchaffenen Onkel von Dir ſagen.“

Jack ſchaute mit einem Blick bitteren Haſſes beide eine Weile an und wiſchte ſich eine Thräne ab, eh' er zum Sprechen Muth gewann.

„Ich höre es,“ ſagte er.„Wenn ich ein Dieb bin, ſo hat mich dieſer Mann(auf Mike deutend) dazu erzogen und von dem gelebt, was ich heim⸗ brachte. Er iſt ſelbſt ſchon in der Strafcolonie ge⸗ weſen und ſoll mir noch an dem Galgen baumeln, wenn ich je wieder zurückkomme oder nicht vorher ſein koſtbarer Bruder da ihn ermordet. Vielleicht bringen ſie ſich gegenſeitig um,“ fügte er bei;„denn keiner kann dem andern trauen“ Sie wiſſen zu viel von einander.“

Um die Behauptung des Reffen Lügen zu ſtra⸗ fen, lächelten ſich die beiden Brüder liebevoll zu und drückten ſich die Hände.

„Onkel Andrew,“ ſagte er,„Mike verſteht ſich gut auf Gift. Fragt den Fidler Dick, ob's nicht ſo iſt. Er kann Euch ein Geſchichtlein davon erzählen.“

Der Deportirte zitterte und bereute halb den Schritt, den er gethan hatte.

„Mike,“ fuhr der Knabe fort,„nehmt Euch in