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worteſt?“ ſagte Mike mit einem triumphirenden Grinſen.
„Er iſt nicht mein, Capitän,“ rief Jack unwillig.
„Du haſt Unrecht, mein lieber Knabe,“ be⸗ mertte der Steward in ſanftem Tone,„ſehr Unrecht; auch muß ich beifügen, daß Du ſehr undankbar biſt in Betracht der Koſten, die es uns verurſacht hat, Dich bei ihm in die Lehre zu bringen. Du haſt mich mehr als ein Mal um ein Zeugniß angegangen?“ fuhr er fort.„Eh Du an Bord Deines Schiffes gehſt, ſollſt Du es hören, welches ich Dir zu geben habe.“ Das Geſicht des armen Knaben, der noch immer in der Eiſenfauſt des Seemanns eingeklammert war, wurde leichenblaß. Er verſtand vollkommen die höh⸗ niſchen Reden ſeines Verwandten und wußte, auf welche Art von Zeugniß er ſich gefaßt halten durfte.
„Erſtlich,“ ſagte Mr. Silex,„iſt er ein Dieb. Um zu verhindern, daß er nicht ſeiner Familie und ſeinen Freunden Schande mache, ſchicken wir ihn auf die See.“
„Ein Taſchendieb,“ fügte Mike bei, und verſuchte ein Geſicht zu machen, als ſei er erſchüttert von dem Gedanken, daß ein Glied ſeiner Familie einem ſo gemeinen Laſter verfallen konnte.
„Ein unverſchämter, naſeweiſer, vorlauter, unlenk⸗ ſamer Halunke,“ fuhr der Steward mit Bitterkeit fort,„der mich mehr gekoſtet hat, als ich denken mag.“
„Und der eine ſtarke Hand braucht,“ ſtimmte Mike bei. 3
„Die hat er gefunden,“ verſetzte der Capitän, rauh ſeinen Gefangenen ſchüttelnd.„Er ſoll zuſehen,


