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Lilly ſah ihn traurig an.
„Ich ſage Dir, wir werden,“ wiederholte er. „Glaubſt Du mir nicht?“
Ein ſehr leiſes„Ja“ drückte nicht ihren Zweifel an Jack's Wort, wohl aber ihre trüben Ahnungen aus.
Milke ſagte ihr, ſie könne ſich unterhalten, mit was ſie wolle, vorausgeſetzt, daß ſie vom Fenſter wegbleibe. Lillian verſprach das Letztere, und ihr Kerkermeiſter ſchloß, als er die Stube verließ, ſorg⸗ fältig die Thüre hinter ſich ab.
An der Lonbonbrücke beſtieg Jack mit ſeinem Onkel das Chathamer Dampfbvot. Der Knabe hatte nie zuvor eine Waſſerfahrt gemacht, und blieb deß⸗ ungeachtet des kalten Wetters ſtets auf dem
eck.
Während der Fahrt machte er die Bekanntſchaft eines alten Matroſen, den die junge Landratte mit ſeinen Seemannsſpäſſen aufzog, und wurde nament⸗ lich mit einem Schiffsknaben ſehr vertraut, mit dem er zum Zeichen der Freundſchaft einen Taſchenmeſſer⸗ tauſch vornahm.
Der Dampfer erreichte endlich den Hafendamm, und Mike erſchien auf dem Deck. Da er ſeinen Reffen nicht gleich gewahrte, rief er ihn unmuthig bei Namen.
„Hier,“ verſetzte der Knabe.
Der alte Matroſe, der ſich über ihn luſtig ge⸗ macht hatte, betrachtete den Erdeportirten ſcharf und pfiff dann leiſe vor ſich hin.
„Iſt dies Dein Schiffer?“ fragte er.
„Das iſt mein Onkel,“ antwortete Jack.


