„Weiter nichts.“ „Und willſt arbeiten?“
„Stellt mich auf die Probe.“
„Das ſoll geſchehen,“ ſagte Mr. Siler mit Nach⸗ druck.„Ich reiſe in ein paar Stunden auf's Land; Du kannſt mitkommen, und ich will Dich auf der Farm beſchäftigen.* iſt ein recht hübſcher Platz und der Feldbau bietet ein angenehmes Leben. Natür⸗ lich kann ich im Anfang nicht viel von Dir erwarten. Du wirſt weiter nichts zu thun haben, als über die Felder zu reiten und nachzuſehen, ob die Arbeiter ihr Geſchäft nicht vernachläſſigen. Du kannſt doch leſen und ſchreiben?“
Jack ließ verzagt den Kopf hängen.
„Macht nichts; das iſt bald gelernt,“ fuhr der alte Heuchler ermuthigend fort.„Die Winterabende ſind lang und Du wirſt Zeit finden, Unterricht zu nehmen.“„
Alles dies, namentlich das Reiten, klang ganz prächtig in den Ohren des Knaben. Ein neues Ge⸗ fühl ſchwellte ſeine Bruſt und ſeine Augen füllten ſich mit Thränen.
„Gut,“ ſagte er;„Ihr ſeid ein Trumpf von einem Onkel.“
Der Steward lächelte.
„Und ich war ſo einfältig zu glauben, Ihr ſeiet nicht beſſer, ja ſogar noch ſchlechter, als Mike.“
„Man muß nicht nach den erſten Eindrücken ur⸗ theilen, mein lieber Knabe,“ ſagte ſein Verwandter ſanft;„ſie führen uns in der Regel irre. Und nun wir uns vollkommen verſtehen und Alles zwiſchen


