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„Ich bin nicht ganz auf den Kopf gefallen, Onkel.“
„Augenſcheinlich nicht. Und weiß Mike von dieſer Entdeckung?“
„Noch nicht. Ich bin ſelbſt erſt dieſen Morgen gekommen, indem ich der Kutſche folgte, in welcher Ihr kürzlich aus dem Park fuhret.“
Ein zufriedenes Lächeln ſpielte für einen Augen⸗ blick auf den Lippen des alten Mannes und ent⸗ hüllte ſeine eigenthümlichen Zähne. Der Anblick be⸗ hagte Jack nicht ſonderlich, denn eine unbeſtimmte Vorſtellung bemächtigte ſich ſeiner, daß ſein ſehr re⸗ ſpektabler Verwandter einen furchtbaren Biß verſetzen könne; er fühlte ſich erſt etwas ruhiger, nachdem ſich die Lippen wieder geſchloſſen hatten.
„Mein lieber Knabe,“ ſagte Mr. Silex in ſeinem ſanfteſten Tone,„es iſt nothwendig, daß wir uns gegenſeitig verſtehen, oder vielmehr, daß ich mich gegen Dich rechtfertige. Du biſt verſtändig genug, um zu begreifen, wie unmöglich es iſt, daß ich die Verwandtſchaft zwiſchen mir und Mike anerkenne. Erſtlich könnte es mich meinen Platz koſten, und zweitens hätte er doch keinen Nutzen davon.“
„Er iſt ein alter Schelm,“ lautete die gravitä⸗ tiſche Entgegnung Jacks, der aller von ſeinem Onkel ſo belobten Einſicht aufgeboten hatte, um den Spre⸗ cher zu verſtehen⸗
„Bei Dir iſt es etwas Anderes,“ der Ste⸗ ward fort.„In der That, ich habe halb im Sinn, etwas für Dich zu thun.“
„Iſt's Euch ernſt?“ rief der Knabe, und ſeine runden ſchwarzen Aeuglein funkelten vor Hoffnung.
„Du ſagſt, Du braucheſt ein Zeugniß?“


