Teil eines Werkes 
1. Band (1860)
Entstehung
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Verſprechen.Das arme kleine Ding! Eher nimmt er ihr auch noch die hübſchen Sachen, die ſie anhat, verkauft ſie und trägt das Geld in die Brannt⸗ weinſchenke.

Es hielt nicht ſchwer, der Kleinen ihre Abnei⸗ gung, die ſchöne Dame zu begleiten, welché ſo viel für ſie thun wollte, auszureden. Gleichwohl trennte ſie ſich von Roſa nur mit Widerſtreben, und mehr denn einmal wandte ſie ſich, als ihre grauſame Fein⸗ din ſie ſchon im Triumphe fortführte, gegen ſie um und warf ihr Kußhändchen zu. Mark dagegen be⸗ achtete ſie nicht, und es ſchien ihr nur wenig oder gar nicht Leid zu thun, ſich von ihm zu trennen.

Der Knabe machte keinen Verſuch, ihnen zu fol⸗ gen, weil er wohl wußte, wohin ſie gingen, ſondern richtete alle ſeine Aufmerkſamkeit auf das, was nun⸗ mehr zwiſchen ſeinem Onkel, dem Mann und der Frau vorging.

Ihr habt doch das Ihr wißt, was ich meine, ſagte Mark;das

Die gnädige Frau hat es mir vor ihrer Abreiſe gegeben, unterbrach ihn der Steward;aber wir müſſen zuvor mit einander ſprechen. Wo iſt die Kette und das Herzchen?

Welche Kette, welches Herzchen? fragte Roſa.

Die Mark Lillian abgenommen hat, lautete die Antwort.

Vergeblich betheuerte Mark, daß er nie etwas davon geſehen habe. Mr. Silex war nicht zu über⸗ zeugen, abgeſehen davon, daß es nicht in Lady Boothroyds Plan paßte, ſich von der Bibel oder dem Blatt zu trennen.