Teil eines Werkes 
1. Band (1860)
Entstehung
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Mark drückte dem feurigen Thiere die Sporen in die Seiten und verſchwand in der angedeuteten Richtung. Während ſeines Rittes machte er ſich Ge⸗ danken über das außerordentliche Benehmen der Lady Boothroyd, die in ſolcher Weiſe ihren Ruf auf's Spiel ſetzte.In welcher Beziehung ſteht ſie zu Lillian oder Lillian zu ihr? fragte er ſich ſelbſt, denn er war viel zu ſchlau, um den von ihr ange⸗ gebenen Beweggründen zu glauben.Es ſteckt ein Geheimniß dahinter, murmelte er,aber warum ſoll ich mich damit plagen? Wenn ich es auch ent⸗ decke, ſo nützt es mich doch nichts, denn ich bin ganz in ihren Händen, und ſie gehört nicht unter die Nachſichtigen, denen gegenüber, welche ihre Entwürfe kreuzen. Dazu iſt das Glück Roſa's in ihrer Hand, und dieſer Gedanke macht mich zum Feigling. Gott ſteh' dem unſchuldigen Kinde bei, das ſie allen natürlichen Schutzes beraubt hat, fügte er bei.Ich möchte die Kleine tauſendmal lieber mit mir in ein fremdes Land nehmen, als ſie ihrer Sorge überlaſſen. Aber ich liege an der Kette wie ein Hund, der Strick bimmelt vor meinen Augen, und ich muß mich unterwerfen.

Mit dieſer Betrachtung ſetzte er ſeinen Weg fort.

Vierzehntes Kapitel.

Mr. Silex hatte ſein der Lady Boothroyd gege⸗

benes Verſprechen, für Lillian eine paſſende Pflege zu ſchaffen, nicht vergeſſen, und ſich deßhalb nach London begeben. Nicht daß es durchaus nöthig ge⸗