Teil eines Werkes 
1. Band (1860)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

42 Acht, und ſieh, wie bald ich ihn aus⸗

liche Perſon war derſelbe Gentleman, ſchon früher bemerkt hatte, und der, in räumen verſunken, noch immer ohne Rück⸗ e Kälte und die ſpäte Stunde das Auge Gebäude geheftet hielt. ein, nein!“ rief Richard. „Ich ließe meine Mutter und Schweſter nicht ver⸗ hungern,“ verſetzte Jack, der nicht ſo ſehr den jungen Freund in ſeine eigene Entwürdigung herabzuziehen, wohl aber in demſelben einen Kameraden zu gewin⸗ nen wünſchte, den er lieben und dem er vertrauen konnte. „Ich kann's auch nicht,“ murmelte Richard mit verzweifelter Entſchloſſenheit.

Sie näherten ſich langſam dem Gentleman, der ihnen den Rücken zukehrte. Joack benahm ſich dabei zuverſichtlich und freute ſich der Gelegenheit, ſeine Geſchicklichkeit und Kühnheit dem Kameraden zeigen„ zu können, während dieſer zu zögern, nur langſam 1 nachzuſchleichen und bei jedem Schritte zu zittern be⸗ gann. Plötzlich machte er Halt.

„So komm doch,“ flüſterte ſein Begleiter. „Unmöglich!“ verſetzte Richard.„Ich kann Hun⸗ gers ſterben, aber kein Dieb werden.“

Der Mutter Gebet war erhört.

„So ſieh zu,“ flüſterte er.„Ich will's thun.“

Ein Nebel trat vor die Augen unſeres Helden, und er konnte ſich ſpäter nur unbeſtimmt deſſen, was jetzt folgte, erinnern. Er hörte Jack„lauf! lauf!“ rufen, als ein Polizeidiener, der ihnen hinter einem

e—