Teil eines Werkes 
1. Band (1860)
Entstehung
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ſcharfgeſchnittenen, verſtändigen Geſichtszügen lag der Ausdruck großen Wohlwollens, und neben der faſt kindlichen Einfalt ſeines Weſens machte ſich außer den Geſchäftsſtunden ein leiſer Anflug von Ueber⸗ ſpanntheit an ihm bemerklich. Viele meinten, wahr⸗ ſcheinlich weil er Junggeſelle war, daß keinerlei Band oder Intereſſe ihn an die Welt feßle; doch darin irrten ſie, denn für ihn bildete das Comptoir die Welt, außer der er freilich keine andere kannte.

Als Georg das Kabinet verlaſſen wollte, blickte der alte Buchhalter von ſeinem Pult auf und nannte ſeinen Namen. Der junge Mann wandte ſich um.

Es thut mir leid, daß wir Sie verlieren, ſagte Peter, indem er ihm die Hand darbot, zum erſtenmal während der vielen Jahre ihrer wechſelſeitigen Be⸗ kanntſchaft,denn Sie haben ſchöne Geſchäftstalente und ſpekuliren nur ein Bischen zu viel; doch das iſt der Fehler der Jugend. Gott behüte Sie, fügte er bei.Wenn Sie je einen Freund brauchen, ſo wiſſen Sie, wo Sie ihn ſuchen müſſen.

Danke, danke Ihnen, Mr. Mangles, verſetzte Georg in einem Tone, welcher darthat, daß er nicht unempfindlich gegen ein ihm erzeigtes Wohlwollen war, am allerwenigſten in einem ſolchen Augenblick. Ich bin überzeugt, Sie würden nie dazu gerathen e meine Bücher durch einen Rechner prüfen zu aſſen.

Nein, gewiß nicht.

Sie halten mich für treu?

Für ſo treu, wie mein Hauptbuch, antwortete der alte Mann mit Eifer, indem er zugleich mit der offenen Hand auf das vor ihm liegende Buch ſchlug;