Teil eines Werkes 
4. Band (1859)
Entstehung
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zur Peitſche verurtheilt: man ſollte mich gleich einem Hund anbinden und mich in Gegenwart aller meiner Camaraden auspeitſchen! Nicht der Schmerz der Peitſche war es, was ich fürchtete, ſondern die Schmach! Ein Mann konnte mich von dieſer Schande retten, und dieſer Mann war Oberſt Mowbray! Er ſuchte mich im Kerker auf und ſchlug mir für den Preis ſeines Erbarmens vor, nach Indien in die Verbannung zu gehen und ein Kind mit mir zu nehmen, das meinen Namen tragen und für das meinige gelten ſollte.

Alle Blicke wandten ſich nach Lady Mowbray und unſerm Helden, deren Aufregung ſchrecklich wurde.

Ich ſagte zu, nahm der Erzähler wieder das Wort,ich ſagte mit Freuden zu, denn mein alter Camarade und Freund Musgrove, der Vater von Miran⸗Hafaz, hatte eine Begum oder indiſche Fürſtin geheirathet und befand ſich in der Lage, mich zu be⸗ ſchützen und zu bereichern.

Das Kind! das Kind! rief Lady Mowbray.

Ihr Herz, Madame, hat mein Geheimniß ſchon errathen! Noch einige Augenblicke und Ihre Hoff⸗ nungen werden ſich beſtätigen! Der böſe Geiſt, der mich zur Abreiſe beſtimmte, ließ mich mit einem Eid, allzu ſchrecklich, als daß ich ihn wiederholen möchte, beſchwören, niemals, ſo lang er lebte, Etwas von dieſer Sache zu entdecken! Zwei Tage vor der Abfahrt des Schiffes traf ich den Mann, welcher

das Kind aus Italien nach England gebracht hatte. Ich erfuhr von ihm, daß dieſes Kind der eigene Neffe des Oberſts, der Sohn ſeines Bruders, der