Teil eines Werkes 
4. Band (1859)
Entstehung
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Neunundvierzigſtes Kapitel.

Ohne fremden Beiſtand ſich erhebend, rief jetzt der alte Stallknecht mit deutlicher Stimme:

Philipp Aſhton, in Gottes Namen, rede! Der Verfolger iſt nicht mehr und die Stunde iſt ge⸗ kommen!

Alle Augen wandten ſich nach dem Khan, deſſen Geſicht ſo ruhig und unempfindlich war wie jemals. Jedermann fühlte, daß er eine ſeltſame Geſchichte und eine noch ſeltſamere Löſung des Knotens hören würde.

Vielleicht, ſagte die Herzogin, welche die ſchmerzliche Erregung von Lady Mowbray bemerkte, vielleicht wäre es beſſer, dieſe Erklärungen zu ver⸗ ſchieben!

Nein! nein! murmelte Martin.Ich bin im Sterben. Laſſen Sie mir die Genugthuung, meine Pflicht zu erfüllen! Wenn ich meinen Herrn in einer beſſern Welt ſehe, wird er mir dann zulächeln und bei ſich ſagen können, daß das Vertrauen, welches er in mich geſetzt hatte, wohl angebracht war. Rede! Rede!

Er hat Recht! ſetzte die Wittwe hinzu, welche die Erfüllung des theuerſten Wunſches ihres Herzens vorausſah.Fürchten Sie nichts, theure Freundin! die Freude wird mich nicht tödten, und auf jeden neuen Schmerz bin ich gefaßt!

Matthäus nahm jetzt ſeinerſeits das Wort; er ahnte den Schlag, der alle ſeine vieljährigen Hoff⸗ nungen vernichten ſollte.