ſtand aus ſeinem Seſſel und ſprach, den Arm gegen den Gefangenen ausgeſtreckt, den Ramen aus:
„Will Sideler!“
Die Züge des Mörders waren in eiſigen Schweiß gebadet, und ſeine groben grauen Haare richteten ſich vor Schrecken empor. Der Elende vermochte einige Secun den keinen Laut hervorzubringen. Die Worte kamen ihm auf die Lippen, aber ſeine Stimme ſchien erſtick in der Kehle, wie wenn eine Hand ſie gedrückt hätte, um ihn zu erwürgen. Alle Blicke waren auf ſeine gläſernen, unbeweglichen Augen gerichtet; aber Nie mand brach das Stillſchweigen. Alle ſchienen ge⸗ lähmt wie beim Anblick des Meduſenhauptes.
„Das iſt eine Lüge!“ brüllte der Kaninchen⸗ wärter mit einer verzweifelten Anſtrengung, ſich dem Zauber, der ihn niederdrückte, zu entziehen.„Ich war in jenem Augenblick fern von der Abtei!“
„Will Sideler!“ wiederholte Martin, immer den Arm gegen ihn ausgeſtreckt.
„Ihr ſeid mein Feind!“ nahm der Kaninchen⸗ wärter wieder mit rauher Stimme das Wort.„Ihr habt mich um meinen Platz in Sir Williams Hauſe gebracht. Um Euretwillen bezeugte man mir Kälte und Abneigung. Jahre lang habt Ihr mich gehaßt und verfolgt! Ihr habt ihn vielleicht ſelbſt ermordet, um Euer Verbrechen mir zuzuſchieben!“
Auf dieſe monſtröſe Anklage antwortete der alte Martin nur mit einem Lächeln der Geringſchätzung Zum dritten Mal ſprach er den Namen:„Will Si⸗ aus, und ſank dann langſam in ſeinen Seſſel zurück.
Keiner der Anweſenden zweifelte gn der Wahr


