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„Während ich durch die Gallerie ging, vernahn 2 ich ein beſonderes Geräuſch, wie von einer Federd wenn ſie ſich plötzlich ſchließt. Ich hielt das Oh an die Füllung und glaubte einen ſich entfernende« Schritt zu hören. Ich wartete einige Minuten, in e dem ich mich fragte, ob ich ihm nachgehen ode ſ lieber im Hauſe Lärm machen ſollte. Hätte ié e dieſem letzten Gedanken Folge geleiſtet, ſo wäre Sijl William vielleicht noch am Leben!“
Jederman hatte Mitleid mit der Bekümmerni des armen Mannes; jedoch nicht als ob er ſich Von2 würfe zu machen gehabt hätte: wenige Perſonen alit ſeiner Stelle würden mit der Kaltblütigkeit, welch„
er bewies, gehandelt haben. Der Gefangene be
dauerte mehr als jeder Andere im Innerſten ſeine Herzens, daß der Greis nicht Lärm gemacht hatte. 2 „Ich öffnete die Füllung und wandelte vorſichti( durch den Gang. Als ich in dem kleinen gewölbte Cabinet zwiſchen der Gallerie und der Bibliothe anlangte, hörte ich ein tiefes Stöhnen. O! wie e in meinem Herzen wiederhallte! Ich ſtürzte vorwärts die Thüre am Ende des Gangs war geſchloſſen meine Hand zitterte dermaßen, daß ich die Fede d nicht finden konnte; ich ſchaute durch die Spalte un ſah meinen Herrn, meinen guten, vortrefflichen Herr den Freund des Armen, geliebt und verehrt vo
Allen, die ihn kannten, ich ſah ihn in ſeinem Seſſin
ſitzen. Ein Mann(hier flammten Martins Augs ſi wie die eines Anklage⸗Engels beim Blick auf do
Gefangenen, der bezaubert von dieſem Blick, di fi ſeinigen nicht abwenden konnte), ein Mann, di linke Hand in den Haaren ſeines Opfers, die Recht


