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ment ſammt den Familienkleinodien und den Beſitz⸗ titeln der großen Güter niedergelegt hatte.
„Von wem vermuthet Ihr, daß er Miß de Vere in der Gemäldegallerie erſchreckt habe?“ fragte Sir Joſeph Pepper.
„Will Sideler!“
„Und welche Maßregeln habt Ihr in Folge deſſen ergriffen?“ fragte Oberſt Butler.
„Ich wachte alle Tage wie ein alter Hofhund, um die zu ſchützen, welche ihm Nahrung und Ob⸗ dach geben! Es war Alles, was ich thun konnte, um meine Treue zu beweiſen; denn ich bin alt, ſehr alt!“
„Und was fiel in jener Mordnacht vor?“
Zweimal verſuchte der alte Diener zu ſprechen, aber ſeine Bewegung war zu ſtark, und er fuhr mit der runzeligen Hand an ſeine Stirne. Henry nahm ſie ſanft in die ſeinige und drückte ſie liebevoll. Dieſe Berührung mit Mitgefühl und Liebe gab ihm den Muth, fortzufahren.
„Ich ſchritt durch die Gemäldegallerie,“ nahm er wieder das Wort,„von wo ein nur Will Sideler und mir bekannter Gang unter der großen Treppe hin mit der Vibliothek in Verbindung ſteht. In den beiden Gemächern iſt der Eingang durch eine Fül⸗ lung von Holzſchnitzwerk, die ſich auf den Druck einer Feder öffnet, verborgen.“
„Um welche Stunde waret Ihr in der Gallerie?“
„Es hatte eben Mitternacht geſchlagen.“
„War die ganze Familie zu Bette?“
„Ja; mit Ausnahme meines guten lieben Herrn.“
„Erzählt uns nun, was folgte.“


