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Das Geſchrei und Stöhnen des Patienten war herzzerreißend; aber Henry und Ioe hörten darüber hinweg das Pfeifen der ſchreckliche Säge. Es ver⸗ urſachte ihnen einen Schauder bis in's Mark und i Qual ſtand nur der des armen, alten Martin nach.
Bei den Anſtrengungen, die er machte, ſich ihren Händen zu entreißen, bohrte er ſeine Nägel Henry bis in's Fleiſch, und dieſer hätte Welten darum gegeben, wenn die Operation vorüber ge⸗
weſen wäre. Joe war blaß wie der Tod: Tropfen
kalten Schweißes rieſelten ihm von der Stirne.
Der Khan blieb unempfindlich. Ruhig wie die Bildſäule des Schickſals handhabte er fortwährend ſeine Säge, deren ſcharfe Zähne langſam in den zerſchmetterten Hirnſchädel eindrangen.
Nach langem, andauerndem, kläglichem Stöhnen
erfolgte ein tiefer Seufzer, dann trat Stille ein. Die kehrten in das Bibliothekzimmer urück. „Wie ich vorausſah,“ fprach Dalrymple, das Reſultat der Operation betrachtend;„es iſt Ihnen vollſtändig gelungen, die zerſchmetterten Theile zu entfernen; aber der Patient iſt vor Erſchöpfung ge⸗ ſtorben!“
Der Renegat ſchüttelte traurig den Kopf.
„Todt?“ wiederholte Henry mit einem Seußzer der Betrübniß;„armer Alter, eine Treue wie die Deinige verdiente ein beſſeres Loos!“
Martineau, der ſich des Handgelenks des Patien⸗ ten bemächtigt hatte, forderte augenblicklich Ammoniak⸗
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