Ideen, als in ſeinem Benehmen war;„wir haben viel zu erzählen und ohne Zweifel viel zu erfahren Aber wen bringen Sie da?“ ſetzte er, auf den zweiten Wagen deutend, hinzu.
„Einen alten Bekannten, wenn ich mich nicht irre,“ ſprach der Rector;„wenn Sie das Individuum ein⸗ mal geſehen haben, denke ich nicht, daß es nöthig iſt, es Ihnen zu empfehlen!“
Der Wagen hielt und der Schlag öffnete ſich. Zuerſt ſtieg James, der Kutſcher, heraus, dann Will Sideler und der zweite Diener. Ein Schrei des Schreckens und Abſcheus begrüßte den Räuber.
„In's Himmels Namen!“ ſprach der Rechtsmann, der ſeit mehreren Tagen keine Zeitung geleſen hatte und darum von der Entweichung des Kaninchen⸗ wärters noch nichts wußte;„wie iſt dieſer Menſch aus Newgate entkommen?“
Wenige Worte reichten hin, um ihn mit allem, was vorgefallen war, bekannt zu machen. Er rieth nun, denſelben ſogleich in den Kerker zurückzubringen.
„Nein,“ ſprach der Khan;„da das Schickſal ihn hieher ſchickt, ſo ſoll er hier bleiben. Wenn der arme alte Martin wieder zur Vernunft kommt, das heißt, in einigen Stunden, kann er vielleicht ein kleines Geſpräch mit dem Kaninchenwärter haben.“
Bis zu dieſem Augenblick hatte Will Sideler ſeinen Feinden eine eherne Stirne gezeigt, aber bei dem Ton von des Renegaten Stimme erblaßte er. Er fühlte, daß die Stunde der Vergeltung nahe war.
Zur großen Entrüſtung des Beſchließers wurde der Mörder in den Keller gebracht, mit drei Mann


