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Vierundzwanzigſtes Kapitel.
Mr. Elworthy, Joe Beans, der Khan und Su⸗ ſanne ſaßen bei einander im Bücherzimmer des Pfarrhauſes; und Mrs. Jarmy, die Ex⸗Haushälterin der Abtei, befand ſich gleichfalls daſelbſt, als zwei Poſtwägen im Galopp in den Hof fuhren.
„Der Rector!“ rief Mr. Elworthy.
„Maſter Harry!“ ſprach Ive mit einem Freuden⸗ ſchrei; denn er erkannte die blaſſen Züge ſeines Freundes; und Alles vergeſſend in dem Glück, ihn wiederzuſehen, eilte er nach der Thüre, um den Reiſenden willkommen zu heißen.
Ein Lächeln, das erſte, das ſeit Wochen auf Henry Aſhtons Geſicht getreten war, erhellte ſeine Züge, während er Jve Beans die Hand drückte.
„Ich muß weinen!“ ſprach der arme Junge, in⸗ dem er vergeblich die Thränen zu verbergen ſuchte, welche über ſeine Wange rieſelten,„ſonſt würde es mir das Herz zerſpalten. O Harry! Maſter Harry, wo biſt Du dieſe ganze Zeit über geweſen? Ich ſchrieb Dir Tag für Tag, ohne eine Zeile zur Antwort zu erhalten, die mir zu wiſſen gethan hätte, daß Du noch am Leben wäreſt! Ich dachte nicht, Du habeſt mich vergeſſen; dazu kannte ich Dich zu gut; 6ber
„Alle für mich beſtimmten Briefe ſind unter⸗ ſchlagen worden; ich zweifle nicht, daß auch die, welche Du ſchriebſt, daſſelbe Schickſal hatten!“
„Hier iſt nicht der Ort zu Erklärungen,“ fiel Mr. Elworthy ein, der ebenſo methodiſch in ſeinen


