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des verſtorbenen Sir William Mowbray geweſen war. Der Oberſt war insgeheim ärgerlich darüber. Dieſer verlängerte Aufenthalt des geſetzlichen Rath⸗ gebers ſeines Bruders daſelbſt machte ihm Unruhe, er wußte nicht warum, und er ſchrieb demſelben mehrmals, um ihn nach London zu berufen. Aber er erhielt jedesmal eine abſchlägige, in ſo höflichen Redensarten abgefaßte Antwort, daß es unmöglich war, daraus Veranlaſſung zu einem Streit herzu⸗ nehmen.
Er wollte nun eine Handlung der Autorität voll⸗ ziehen, aber dieſe zog ihm nur eine noch größere Demüthigung zu. Mr. Elworthy gab ihm zu be⸗ denken, daß er nicht der nächſte Erbe des Baronets wäre; daß er durchaus keine Controle auf dem Be⸗ ſitzthum auszuüben hätte, und daß er, Elworthy, nur auf ausdrücklichen Befehl des Kanzlers in ſein Begehren willigen könnte, ohne ſeine Pflicht zu ver⸗ letzen und den von ſeinem verſtorbenen Clienten er⸗ haltenen Inſtructionen zuwider zu handeln.
Welches auch die Beweggründe ſein mochten, welche Mr. Elworthy in Carrow zu bleiben vermoch⸗ ten, bei jedem Schritt ſah er ſich durch den Kanin⸗ chenwärter behindert, welcher keine andere Beſchäfti⸗ gung zu haben ſchien, als ihm überall hin zu folgen. Der einzige Ort, wo er ſich vor dieſer Zudringlich⸗ keit geſichert fand, war die Bibliothek der Abtei; der Spion wagte offenbar nicht, dorthin einen Schritt zu ſetzen.
So vernahm denn der würdige Mann mit nicht geringer Befriedigung, daß Will Sideler zu dem Oberſt nach London berufen worden ſei. Sobald


