Teil eines Werkes 
1. Band (1859)
Entstehung
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unſer würdiger Rector, iſt ſein Nachfolger auf der Pfarrei.“

„Den Anwalt Impei.“

„Der lebt noch,“ bemerkte Henry Aſhton trocken, „wenn Sie ſeine Bekanntſchaft erneuern wollen.“

„Nein,“ antwortete ſein Begleiter lachend,„wenn ich mich recht erinnere, war es ein intriganter, vor⸗ witziger Menſch, der immer ſeine Naſe in Anderer Angelegenheiten ſteckte. Darum vernachläßigte er aber die ſeinigen nicht, denn wenn er auf der Lauf⸗ bahn der Chicane und des Proceſſirens, die er mit ſo vielem Erfolg, als ich ihn kannte, betreten hat, fortgefahren iſt, ſo muß der Anwalt Impei jetzt reich ſein.“

„Er iſt reich, und ich ſehe, daß Sie ihn kennen.“ „Ich erinnere mich nur noch eines andern Namens aus dieſer Gegend, eines braven, trefflichen Mannes, deſſen Leben gleich einem ſtillen Bache, den Stürmen fremd, verfloſſen ſein muß, des Farmers Aſhton.“

„Mein Oheim!“ rief der junge Mann im Tone angenehmer Ueberraſchung, denn nie empfand ſein dankbares Herz eine lebhaftere Freude, als wenn er hörte, daß man dem edeln Character ſeines würdigen Verwandten Gerechtigkeit widerfahren ließ.

Die Worte„mein Oheim“ wirkten wie ein electri⸗ ſcher Schlag auf den geheimnißvollen Fremdling.

Er fuhr zuſammen, faßte Henry am Arm und ſchaute

ihm nengierig in das Geſicht. „Mein Gott!“ rief er,„wie die Zeit vorüber geht!“

Henry Aſhton wußte nicht, warum er ſich von dem Ton der Stimme noch mehr, als von dem