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„Weil ſie denſelben kein Vermögen zu geben haben. Es iſt vielleicht nicht eines unter den be⸗ wundernswürdigen Mädchen, denen Sie begegnen, das nicht unterwieſen worden wäre, die Hand eines alten, gelähmten, in Laſter verſunkenen Wüſtlings anzunehmen, vorausgeſetzt, daß dieſelbe von einem Titel und Goldhaufen begleitet iſt. Ellen dagegen iſt reich genug, um einen Gatten unter den Reichſten und Edelſten ihres Landes zu wählen. Ihre Ver⸗ wandten werden natürlich begehren, ſie in England zu behalten; ihre Heirath mit Ihnen würbe den⸗ ſelben von keinem Nutzen ſein. In einer Familie iſt eine Erbin gleich einer Stimme im geſetzgebenden Körper, eine Sache, die man ausbeuten muß, um den größtmöglichen Vortheil für jüngere Söhne und vermögenloſe Neffen daraus zu ziehen.“
„Und das iſt alſo die Civiliſation, die Sie mir ſo oft geprieſen haben!“ rief Miran empört.„Sie prahlen mit der Freiheit des Geſchlechtes in Europa, wo die Frauen wahrhaft Sclavinnen ſind. Liebe, Sympathie, Perſon, Intelligenz, Alles iſt ein Gegen⸗ ſtund des Handels, wie die gemeinſten Waaren.“
„Ich habe niemals damit geprahlt, ich habe mich darauf beſchränkt, ſie Ihnen zu beſchreiben.“
An demſelben Abend begaben ſich der unge⸗ duldige Verliebte und der Mentor zu der Gräfin Arlington, wo ſie nach der Vorausſage des Khans dem Oberſt Mowbray und ſeinem Sohn, einem jun⸗ gen Mann von Mirans Alter, vorgeſtellt wurden. Dieſer glaubte, ſich der Bemerkungen des Khans über jüngere Söhne und vermögensloſe Reffen er⸗ innernd, in Ellens Couſin einen begünſtigten Neben⸗


