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gen, bis ſie eine geringe Anhoͤhe erreichten, und nun des Herzogs Truppen in guter Ord⸗ nung in dem Thale unter ſich aufgeſtellt ſahen. Sie beſtanden aus einer unbedeutenden Menge, Fußvolk und Reutern gemiſcht. Jetzt verlangte Sir Lionel, feſt uͤberzeugt, daß der Feind bei einiger Maͤßigung umzingelt und gänzlich ver⸗ nichtet werden koͤnne, daß ihm der Oberbefehl ertheilt werde, oder irgend einem der anderen Kriegsmaͤnner, die ſich dazu eigneten. Doch eben ſo gut haͤtte er zu Wind und Wellen ſprechen können. Der weibliche General war zu ſtolz auf ſeine neue Wuͤrde, um darauf zu verzichten; das Mädchen glaubte wirklich, vom Himmel geſendet zu ſein, ermahnte die Men⸗ ge, ihr zu folgen, und verſprach, daß ſie die Feinde vor ihrem Angeſichte durch Feuerſtroͤme und Donnerkeile des Himmels vernichtet ſehen ſollten. Die Maſſe hielt es fur beſſer, einem Himmel⸗geſendeten Fuͤhrer zu folgen, als einem bloßen Sterblichen, und gehorchte ihren Befehlen blindlings.
In ein weißes Gewand gekleidet, einen Palmzweig in der Hand, und moͤnchiſche Hymnen ſingend, ſchritt das Maͤdchen muthig vorwaͤrts, bis es bei der erſten Salve der ko⸗ niglichen Truppen eine Wunde empfing, und ſchreiend zu Boden ſturzte. Doch ſchnell ſprang


