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nem Stumpfſinne, und riefen all ſeine ſchlum⸗ mernden Rachegefuͤhle, ſeinen gluͤhendſten Haß gegen ſeinen ſchaͤndlichen Verbuͤndeten auf's Neue in's Leben. Er war nicht dazu geſchaf⸗ fen, ein geduldiges, unwiderſtrebendes Opfer zu werden. Er kannte ſeinen Widerſacher, denn als ſolchen betrachtete er Sir Lionel jetzt, als eben ſo ſchnell in der Vollſtreckung ſeiner Pläne, als liſtig in Entwerfung derſelben; er ſchlaͤferte daher deſſen Aufmerkſamkeit ein, in⸗ dem er vorgab, an das ufer der See gehen zu wollen, um ſeine wankende Geſundheit wieder⸗ herzuſtellen, und machte ſich augenblicklich auf den Weg nach London. Ohne Unterbrechung, ohne ſich die mindeſte Erholung zu goͤnnen, rei⸗ ſte er Tag und Nacht, kam in der Hauptſtadt an, und eilte zu der Wohnung des Sir Tho⸗ mas Cromwell.
Sir Lionel war trotz ſeiner Vorſicht, trotz ſeines Argwohnes, nicht im Stande geweſen, den Pater Barnabas während ſeiner langen Bekanntſchaft mit ihm, daran zu verhindern, gewiſſe Dokumente und Papiere, einige von ſeiner eigenen Handſchrift, zu erhalten, welche unwiderleglich die Natur der Verſchwoͤrung ver⸗ riethen, deren Theilnehmer ſie gemeinſchaftlich geweſen. Eben ſo liſtig und verderbt, als ſein Verbundeter, hatte der Moͤnch dieſe Brieſſchaf⸗
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