Teil eines Werkes 
4. Band (1827)
Entstehung
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ergoͤtzte ihr Herz an ſeiner Leidenſchaftlichkeit

und Bangniß; gefiel ſich darin, ihm ſeine Schandthaten vorzuwerfen; ihn ſeiner Einfalt

wegen zu verſpotten, daß er in die Fallen ge⸗

gangen, die ſie ihm gelegt; ihm die Unmoͤglich⸗ keit der Rettung zu beweiſen, er moͤge nun Menſchen oder Teufel zu ſeiner Huͤlfe beſchwoͤ⸗ ren. Doch dieſe Zuſammenkuͤnfte, dem holli⸗ ſchen Kampfe zweier boͤſen Geiſter nicht un⸗ ahnlich, waren jetzt voruͤber. Das gerichtliche Verhoͤr, bei welchem Lady Fitzmaurice zu er⸗ ſcheinen geſetzlich aufgefordert worden, nahete heran, und die fremde Dame kam nur noch ein Mal nach dem Thurmhauſe, und zwar, um die Lady zu fragen, ob ſie entſchloſſen ſei, ihr Zeugniß abzulegen.

Ach! ach! war ihre Antwort,wie kann ich anders? das Geſetz muß aufrecht erhal⸗ ten werden; ich will bei dem Verhoͤre zu⸗ gegen ſein.

Genug! entgegnete die Freide. Ich wußte, daß Ihr endlich die erduldete Schmach fuͤhlen, und Eure Pflicht gegen Euch ſelbſt, die Wahr⸗ heit und die Gerechtigkeit erfullen wuͤrdet, in⸗ dem Ihr dem allgemeinen Feinde ſein Recht widerfahren laßt. Durch dieſen Entſchluß zeig⸗ tet Ihr Euch wuͤrdig, edeles Blut in den Adern zu tragen. Lebt wohl!