Teil eines Werkes 
3. Band (1827)
Entstehung
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nach der Hauptſtadt des Reiches an, ihr Herz

gen ließ, daß ſie Beatrix eine Anſtellung zuge⸗ theilt, und ihr den Vorſchlag gemacht habe, den Hof nach London zu begleiten. Er ſah es ein, daß Beatrir unter ſo maͤchtigem Schutze weit mehr Gelegenheit haben werde, zu ſteigen, als ſich ihr in der Heimath bot, auch hoffte er, ſie werde hinreichenden Einfluß gewinnen, ſeine eigenen Plaͤne und Abſichten zu unter⸗ ſtuͤtzen. Beatrix ſelbſt war uͤber dieſen uner⸗ warteten aber freudigen Wechſel ihrer Lage im hoͤchſten Grade entzuͤckt. Seit ihrer Kind⸗ heit war ſie daran gewoͤhnt worden, Hoheit und Pracht als die einzigen, eines Wunſches werthen Gegenſtaͤnde, zu betrachten, und ſie hielt daher eine Anſtellung um die Perſon der Koͤniginn und einen Aufenthalt in dem koͤnig⸗ lichen Palaſte fuͤr den Gipfel der Gluckſeligkeit. Von dieſen Gefuͤhlen erfullt trat ſie die Reiſe

von tauſend Vorahnungen des Gluͤckes und der Freude beſeligt.

So groß auch fruͤher ſchon Sir Lionels Macht geweſen, ſo war ſie doch durch alle dieſe Ereigniſſe noch unumſtoͤßlicher befeſtigt worden. Die Nachbaren des Thurmhauſes, welche bei der Nachricht von des Koͤnigs An⸗ kunft dahin geeilt waren, hatten ihn auf der Terraſſe Arm in Arm mit dem Monarchen ge⸗