ſo gut mit jeder Freude, als er ihre Kinder naͤhrt? Sendet er nicht die Jahreszeiten in ihrer regelmaͤßigen Folge, kuͤhlt er nicht die erhitzte Erde mit dem Hauche ſeiner Luͤfte? Und ſo wird es auch dann noch ſein, wenn dieſes geheimnißvolle Dunkel verſchwunden iſt, denn der Schoͤpfer kann ſeine Geſchoͤpfe nicht vergeſſen, ſelbſt nicht ein ſo elendes, ungluͤck⸗ liches, als ich bin. Dieſe Schrecken ſind nicht, wie ich mir es einbildete, ein Zeichen ſeines Zornes gegen mich.— O, nein! nein! nein!— Die Menſchen moͤgen mich verfolgen und un⸗ terdruͤcken, die Welt mag mich gering ſchaͤtzen, mag mich als einen Schwachkopf, einen Aus⸗ 3 geſtoßenen betrachten, doch die Gottheit wird 1 mich nicht verlaſſen.“
Ein ſpaͤrliches Licht glaͤnzte jetzt durch die Wolken, grade hinreichend, den Stand der 3 Sonne am Himmel zu zeigen. Da ſiel Cecil auf die Knie, faltete die Haͤnde, und rief, den Blick gen Himmel erhoben:„Ol glaͤnzende, ewige Sonne, du Auge Gottes! ſo verhuͤllt du auch jetzt noch biſt, ſo wirſt du dich doch nicht weigern, wohlwollend auf mich herab zu 1 blicken.— Was ſind der Erde Leiden, wenn du mir noch das Laͤcheln des Himmels ſenden kannſt? Du wirſt dich nicht weigern, auf mich zu blicken, wenn ich vor dir kniee;—


