Teil eines Werkes 
3. Band (1827)
Entstehung
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an, ob Du es haſt, denn ich bin der ehrliche Ben Baſſet, der jeden Knopf in ſeines Geg⸗ ners Jacke bohren kann, ohne deshalb den Na⸗ men des Stoßes zu kennen; zieh alſo, zieh, Du Schuft, oder ich ſpieße Dich wie eine Lerche!“

Er war jetzt nur noch zwei oder drei Schritt von Dudley entfernt, und ſchwang dabei die Waffe, als wolle er die Wahrheit ſeiner Worte beſtaͤtigen; daher riß Dudley auch ſein Schwert haſtig aus der Scheide, mit dem Vorſatze, den Kapitain wo moͤglich zu entwaffnen; denn er war zu großmuͤthig, um einem Manne irgend ein wirkliches Uebel zufuͤgen zu wollen, der mit ſo ſichtlichem Mangel an Selbſtbeherr⸗ ſchung focht. Doch er vermochte nicht, ſeinen Zweck ganz ſo zu erreichen, als es ſeine Ab⸗ ſicht war, denn bei dem zweiten Ausfalle ſchlug die Spitze ſeines Schwertes uͤber den Korb von dem ſeines Feindes, und fuhr dieſem tief in den rechten Oberarm. Der Kapitain tau⸗ melte zuruͤck, warf ſeine Waffe zu Boden, und rief:„Dolch und Scheide! Der Henker hole Deinen verfluchten Stahl; er hat den Mond⸗ ſchein in meine Schulter geleitet. Was! wer ſollte denken, daß ſo heißes Blut aus einer ſo kalten Wunde fließen kann. Der Henker hole Dein franzoͤſiſches Stoßen. Einen ganzen Mo⸗ nat werde ich nicht im Stande ſein, mei⸗