Teil eines Werkes 
3. Band (1827)
Entstehung
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verdanke; ſeine eigene Dankbarkeit fuͤr den un⸗ ſchaͤtzbaren Dienſt, den ſie ihm geleiſtet, ver⸗ wandelte ſeine fruͤhere Bewunderung in eine zaͤrtlichere Empfindung, obgleich er ſich nicht leugnen konnte, daß ihre gegenſeitige Zunei⸗ gung, wenn ſie wirklich Statt finde, nicht unter den guͤnſtigſten Ausſi chten entſtanden ſei, und daß ſich noch weit weniger ein gluͤckliches Ende erwarten laſſe.

Waͤre er mehr verliebt geweſen, ſo wurde er, an dem Ufer des Sees hinſchreitend, ganz ſicher auch mehr mit dem Monde ſympathiſirt haben. Die volle Scheibe deſſelben warf auf die Flaͤche des Waſſers ein ſchimmerndes Licht, das erſt zu ſeinen Fuͤßen endigte, und ihn in Verbindung, faſt in Beruͤhrung mit dem Ko⸗ nige der Nacht zu bringen, und ihm ein Mit⸗ tel zu bieten ſchien, durch das er ſeine Wuͤn⸗ ſche dem Himmel vorlegen, und die Huͤlfe ei⸗ ner Gottheit erflehen konnte, welche von je her den Liebenden, die mit Ungluͤck zu kaͤmpfen haben, hold geſinnt geweſen ſein ſoll. Solche Schwaͤrmereien waren ſeiner Denkweiſe aber ganz fremd, daher war es nur der dadurch verurſachte Umweg, der ihn verdroß, als er jetzt an eine kleine Bucht kam, die ſich in das Land erſtreckte, und ihn noͤthigte, das ufer des Sees zu verlaſſen. An dem Ende dieſer