Teil eines Werkes 
2. Band (1827)
Entstehung
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die Macht der Finſterniß, mit der er ſeinen Gegner im Bunde waͤhnte, demſelben in der Noth Beiſtand leiſten koͤnne, ſtiegen freilich in ihm auf, doch er gedachte der Gerechtigkeit ſei⸗ ner Sache, bannte ſie von ſich, und ging feſten Schrittes und feſten Muthes nach dem eigenen Simmer Sir Lionels.

Er fand ihn, an einem Schreibpulte ſitzend, und mit mehreren Papieren beſchaͤftigt, die er haſtig bei Seite ſchob, als Dudley eintrat; mit durchdringendem, Blicke ſah er dieſen an.

Ich ſollte mich meines Eindringens wegen entſchuldigen, Sir Lionel, ſagte Dudley,doch ich hoffe, dies wird nicht noͤthig ſein, wenn ich Euch ſage, daß wichtige Geſchafte mich zwingen, das Thurmhaus ſogleich zu verlaſſen, und daß ich vorher noch meinen Vetter Cecil ſehen, und erfahren muß, wann es Euch ge⸗ fallig iſt, ihn nach der Abtei zu ſenden.

Wie, Maſter Dudley, entgegnete der Rit⸗ ter, ſich erhebend, mit kaltem, geringſchätzen⸗ dem Blicke,Ihr koͤnnt von dem geſetzmaͤßigen Vormunde Auskunft verlangen, nun Ihr nicht

mehr heimlich mit deſſen wahnſinnigem Muͤn⸗ del zu ſprechen vermoͤgt? Nein, erſchreckt nicht, und laßt Eure geroͤtheten Wangen ihre natuͤrliche Farbe wieder erlangen. Ich mochte