Teil eines Werkes 
2. Band (1827)
Entstehung
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doch das letzte, was ein Menſch argwoͤhnt, iſt die Schwaͤche ſeines eigenen Geiſtes; und Dudley, der entſchloſſen war, ſich einem Wi⸗ derſacher entgegenzuſtellen, der nie anders als mit Liſt und Verſtellung ſein Ziel zu erreichen geſtrebt hatte, fuhlte nicht den geringſten Zwei⸗ fel, ob auch ſeine Kraͤfte zu einem ſolchen Kampfe hinreichen wuͤrden. In dieſem Au⸗ genblicke hoͤrte er den Klang der Muſik, und vermuthete, es ſei der gewoͤhnliche uſch, der bei der Annaͤherung Sir Lionels geblaſen ward. Er beſchloß, die Laufgraben ſogleich zu erdff⸗ nen, und eilte deshalb nach dem Zederzimmer, unterwegs die feinſten Fragen, die liſtigſten Fallen ausſinnend, durch die er ſeinen Feind zu fangen hoffte. n Als er jedoch das Zimmer oͤffnete, fand er, ſtatt des Gegners, den er mit jeſuitiſcher Liſt angreifen wollte, Beatrix, welche auf dem Spinett ſpielte, und eben im Begriffe ſtand, zu ſingen.Ihr ſeid ſehr willkommen, Sir, rief ſie ihm entgegen, denn ich glaube, es giebt wenig tapfere Streiter der franzoſiſchen Kriege, welche nicht eben ſo gut in dem Gemach einer Dame, als auf dem Schlachtfelde dienen koͤn⸗ nen. Es giebt viele muͤßige Stunden in ei⸗ nem Feldzuge, wie mein Vater ſagt, waͤhrend welcher das Leben des Kriegers hochſt lang⸗