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Dann opferte jeder von ihnen einen Pfennig, und indeſſen ſpielten die Minſtrels auf ihren Inſtrumenten. Hierauf opferte auch jeder der Min⸗ ſtrels einen Pfennig, und die Jäger blieſen dazu auf dem Horne; dann zog die Prozeſſion zuruͤck durch die große Kirche, und Sir Lionel näherte ſich dem Altare, auch ſein Opfer auf demſelben niederzulegen.
Sein ſeltenes Erſcheinen in der Kirche uͤber⸗ haupt, und beſonders die Fehde, die, allbekannt, zwiſchen ihm und dem Abte herrſchte, zog die Blicke der ganzen Verſammlung in hoͤchſter Spannung auf ihn, vorzuglich aber die der Be⸗ wohner des Kloſters. Alle waren begierig, ſo⸗ wohl das Opfer zu ſehen, das er darbrachte,
als auch das Betragen der beiden Haͤupter zu
beobachten; denn obgleich ſie gegenſeitig ihren Plänen ſchon ſeit längerer Zeit feindlich entge⸗ gengearbeitet hatten, ſo waren ſie einander doch vielleicht noch nie ſo nahe gekommen, als in dieſem Augenblicke. Ein leiſes Gemurmel rann durch die ganze Verſammlung, und behutſam draͤngten Alle vorwaͤrts, als Sir Lionel mit ſtar⸗
kem Tritte, von dem der Fußboden ertönte, ſich
dem Altare nahete, und dabei mit kuͤhnem, trotzigem Blicke um ſich ſahe. Voller Scheu vor ſeiner hohen Geſtalt, ſeinem langen Schwerte, das an ſo viele blutige Thaten erinnerte, ſeinem


