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man daher wohl kein unanſtaͤndiges Betragen in der Kirche zu befuͤrchten habe.
Waͤhrend ſie ſo umherrannte, und uͤber der ihr eigenen Lebhaftigkeit die Gezwungenheit und Steifheit vergaß, welche die Gewohnheit jener Zeit ihrem Range angemeſſen hielt, faͤrbte die Roͤthe unwilliger Schaam Beatrix Geſicht. Sie biß ſich die Lippen, ruͤckte unruhig auf ihrem Seſſel hin und her, und ſuchte eifrig, Dudley ſo ſehr in das Geſpraͤch zu verwickeln, daß er dies unwuͤrdige Betragen nicht zu be⸗ merken vermoͤge. Als aber die Richtung ſeines Auges, und ſein unwillkuͤhrliches Lächeln ihr
verriethen, daß dies bereits geſchehen ſei, hielt
ſie die Lady an, als ſie haſtig bei ihr voruͤber wollte, und bat ſie, ſich nicht ferner durch die Bedienung dieſes gemeinen Volkes zu erniedri⸗ gen, ſondern dies den Bedienten zu uͤberlaſſen, ſelbſt aber wieder zu ihrem Sitze zuruͤckzukehren.
Obgleich die Art, mit welcher dieſer Rath gegeben ward, nicht viel achtungsvoller war, als die Veranlaſſung dazu, empfing die Lady ihn doch mit vieler Gutmuͤthigkeit.„O mein Himmel! o mein Himmel! Tochter,“ rief ſie aus;„ich wollte nicht fuͤr eine Handvoll Sil⸗ bergroſchen irgend etwas unziemliches thun, doch ich konnte nicht ſtill ſitzen, als ich dachte, die armen, guten und frohlichen Menſchen be⸗


