Pfund herabgeſetzt war, waͤhrend Hammel⸗ und Kalbfleiſch, welches einen Viertheilpfennig mehr koſtete, durch der Lady ſparſame Hand auch ſparſamer aufgeſetzt war. Schinken waren nicht geſpart, weil ſie eine laͤngere Zeit zu eſſen koſteten, und andere Fleiſchſpeiſen retteten; Gaͤnſe, Fleiſchkuchen und Fleiſchkloͤße, welche den Appetit leicht ſtillten, waren ebenfalls in großer Menge vorhanden. Die Feſtgeber wa⸗ ren in jener Zeit von alle der Muͤhe befreit, welche die Zubereitung der Vegetabilien machtz gelbe und rothe Ruͤben, Salat, Kohlruͤben und aͤhnliche eßbare Wurzeln, kamen damals in England nicht auf die Tafel. Die Koͤniginn Katharina ſoll, wenn ſie Salat eſſen wollte, einen Kourier nach Holland haben ſchicken muͤſ⸗ ſen. Geſalzene Fiſche und eingepoͤkeltes Fleiſch, ſonſt eine ſehr gewoͤhnliche Speiſe des gemei⸗ nen Mannes, waren bei dieſer Gelegenheit nicht in großer Menge zu finden, da ſie den Durſt vermehrten; und da nach der Mahlzeit Alle, dem alten Gebrauche zu Folge, in die Kirche gingen, hatte die Lady dem Haushofmeiſter zu verſtehen gegeben, daß es gut ſein wuͤrde, Waſſer in das Ale zu miſchen, damit nicht etwa einer der Trinker an dem Altare ein Aer⸗ gerniß gebe.
Sir Lionel und deſſen Familie ſaßen an


