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der ſo gut und milde ſcheint, obgleich ich, wenn ich die Wahrheit bekennen ſoll, be⸗ greife, wie Ihr hieher kamt.“
„Ich danke Euch viel,“ ſagte Ddiey⸗ „wegen des wichtigen Dienſtes, den Ihr mir geleiſtet habt, und moͤchte, wenn Ihr mir geſtattet, Euer Freund werden.“
„Mein Freund! mein Freund!“ ſchrie der
Juͤngling, und ſchlug die Haͤnde Winſt⸗ i zuſammen.„Ach, nein, nein, nein! Ich habe keinen Freund in der weiten Welt, als Snowdrop, und außer ihm verachtet Jeder den armen, einfaͤltigen Cecil Hungerford.“
„Ich ahnete, daß ich mit dem Sohne mei⸗ nes tapferen Oheims, Sir Giles Hungerford ſprach,“ erwiderte Dudley,„obgleich ich nicht vermuthet hatte, ihn in ſeinem eigenen Schloſſe ſo ſchimpflich eingekerkert zu finden⸗ Ich fuͤrchte, Ihr werdet mich ſchwerlich als den Freund betrachten, der ich Euch zu ſein wuͤn⸗ ſche, wenn ich unſere Bekanntſchaft durch die ſchmerzlichſte Mittheilung beginne. Bereitet Euch auf traurige Neuigkeiten vor, doch haßt mich nicht als den Ueberbringer derſelben. Lei⸗ der bin ich verpflichtet, Euch zu ſagen, daß Euer edler Vater todt iſt.“
„Todt?“ rief der Juͤngling, und Freude


