Teil eines Werkes 
2. Band (1827)
Entstehung
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dem anderen verband, gehen konne. Dudley ſprang aus dem Fenſter, wie es der Hund wahrſcheinlich ſchon vor ihm gemacht hatte, und naͤherte ſich dem entgegengeſetzten Thurme, wo der Hund ſeine Anſtrengungen mit einem ſolchen Eifer fortſetzte, daß er ſeine Annaͤhe⸗ rung nicht bemerkte. Dudleys Aufmerkſamkeit ward jedoch durch die Geſtalt in dem Fenſter ausſchließend in Anſpruch genommen, denn als er naͤher kam, erkannte er in ihr den Juͤngling aus der Wokey⸗Hoͤhle, zu deſſen Schutz er ſich verpflichtet foͤhlte, da derſelbe ihn aus der augenſchrinlichſten Gefahr errettet hatte. Er konnte ſich in dem ſanften, kraͤnk⸗ lichen, melancholiſchen Geſichte nicht taͤuſchen, welches das Licht der Fackel ihm damals ſo deutlich gezeigt hatte, obgleich er jetzt bemerkte, daß die Geſtalt vor ihm, des knabenhaften Anzuges ungeachtet, nicht ganz ſo jugenvlich ſei, als er anfangs geglaubt.

Dudley dachte, der wichtigſte Dienſt, den er fur jetzt leiſten koͤnne, ſei: die beiden Freunde mit einander zu vereinigen, denn das ſchienen der Juͤngling und der Hund zu ſein. Daher nahm er dieſen auf ſeinen Arm, und hielt ihn ſo hoch in die Hoͤhe, daß er von hier aus das Fenſter mit einem Sprunge erreichen konnte. Mit einiger Schwierigkeit, und ſichtlicher Freude,