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zuwider, doch werdet Ihr vielleicht Gelegenheit ge⸗ habt haben, zu erfahren, was die Dienerſchaft ko⸗ ſtet, die hier eine wahre Laſt des Geldbeutels iſt. Selbſt zum Koſtgeld muͤſſen ſie zwolf Pence die Woche haben, und eine Scheuerfrau oder ein Kindermaͤdchen kann man nicht unter zwanzig Schilling jährlich bekommen; ein Knecht verlangt eben ſo viel, und ein Bedienter oder Falkonier vierzig. Sir Lionels Edelknechte er⸗ halten fuͤnf Mark, oder vielleicht zehn Roſeno⸗ bel.“ Jetzt bemerkte ſie, daß ihr Gemahl und deſſen Secretair ſich in ein Fenſter zuruckgezo⸗ gen hatten, und ſchnell näherte ſie ſich nun Dudley, und fluͤſterte ihm, ſichtlich entruͤſtet in das Ohr:„Der Doktor bekoͤmmt ſogar hundert Schilling.*).
Dudley mußte abermals ſeine Unwiſſenheit in allen dieſen Dingen bekennen, doch die Lady troſtete ihn gutmuͤthig mit der Bemerkung, daß. heut zu Tage die meiſten jungen Edelleute dar⸗ in eben ſo ſorglos waͤren, als er ſelbſt.„Und,“ fuhr ſie fort,„ich werde mir gewiß nicht die Muͤhe geben, ſie verbeſſern zu wollen, denn, wie das Sprichwort ſagt: Was mit dem Kno⸗
*) Roger Aſham bekam juͤhrlich nur eine Penſion von 10 Pf. Sterling, fuͤr die Erzichung der Prinzeß Eliſabeth.
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