Teil eines Werkes 
1. Band (1827)
Entstehung
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geben*). Ein Manuſcript, mit dem Befehle, daß das Saͤngerfeſt und die Stierjagd an dem Morgen nach Mariä Himmelfahrt gehalten werden ſollten, vollendete die literariſche Samm⸗ lung, die weder fuͤr auserleſen, noch fuͤr unter⸗ haltend gelten wuͤrde, laͤge ſie auf dem Liſche eines modernen Putzzimmers. Es muß jedoch bemerkt werden, daß zu jener Zeit ſelbſt die ausgezeichnetſten Maͤnner ſelten andere Buͤcher von irgend einer Art hatten; keine Zeitungen oder Magazine gab es; keine Novellen oder li⸗ terariſche Korreſpondenzen. Shakespeare war noch ungeboren, und kein großer Unbekannter verſah die Welt mit geiſtreichen und unterhal⸗ tenden Werken, mit einem ſo unnachahmlichen Talente, daß es die Bewunderung jedes Stan⸗ des und Alters erregt, und dabei mit einer ſo unerſchoͤpflichen Fruchtbarkeit, daß es ihm nie an neuen Charakteren, an neuen Verwickelun⸗ gen gebricht. Aus Mangel dieſer Unterhal⸗ tungsmittel waren die Jagd und das Turnier in der Zeit des Friedens die einzige Erholung der Edelleute, junge Damen aber, welche durch haͤusliche Angelegenheiten nicht beſchaͤftigt

*) Sie war Priorinn des Nonnenkloſters zu Sopewell, und ihr Buch ward 1481 in dem benachbarten Moͤnchskloſter St. Albans gedruckt.