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ſtarb, daruͤber wundern, daß er ſo lange lebte.— Hinterließ er noch irgend eine andre Schrift, ein andres Teſtament, ein Voſt als dieſen Brief?“ „Durchaus keines!“ ᷣzehi Dudley. „Es ſoll meine Sorge ſein, daß ſeine letzten Wuͤnſche puͤnktlich erfuͤllt werden,“ ſprach der Ritter, indem er den Brief ſorgfaͤltig in ſeine Taſche ſteckte.„Wer waren die Zeugen ſeines Todes?“
„Ich war allein zugegen, als er ſeinen Geiſt aushauchte,“ erwiderte Dudley,„und mir al⸗ lein vertraute er auch ſeinen letzten Willen an, den er Euch in dieſem Briefe ſelbſt verkuͤndet.“
„Wohl, wohl!“ ſagte Sir Lionel;„ſein Wille ſoll erfullt werden, und kis Gott ſei⸗ ner Seele gnaͤdig ſein.“
FJetzt ward die kleine, ſchwarzgekleidete Ge⸗ ſtalt unter dem Namen des Doktor Wrench vorgeſtellt, und machte ihre Verbeugung. Die Halskrauſe des Doktors war ſteif geſtärkt, ſein Bart kurz abgeſchnitten, wie der eines egypti⸗ ſchen Götzenbildes, ſein Blick verrieth Scharf⸗ ſinn, oder vielmehr Heftigkeit und Bosheit, und ſein Geſicht trug ganz jenen unbeſtimmten Charakter, der ſogleich verräth, daß es einem Verwachſenen angehoͤrt. An der Unterredung, die ſich jetzt anſpann, nahm er kaum einigen Theil, und wenn Sir Lionel ſprach, ſo richtete


