Teil eines Werkes 
1. Band (1827)
Entstehung
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Mitte geſtellt hatte, redete er ihn mit folgen⸗

den Worten an:„Meine guten Krieger und Bruͤder, denn ſo will ich euch nennen, da ihr mich fuͤr den heutigen Tag zu eurem Anfuͤhrer gewaͤhlt habt;— ich habe euch in dieſe Ge⸗ fahr gefuͤhrt, und, bei Gott, ich will mit euch in derſelben untergehen, oder euch daraus erretten. Ihr heißt Abenteurer, Waghälſe;— jetzt iſt die Zeit gekommen, dieſen Namen zu rechtfertigen. Noch ſind eure Haͤnde, eure Schwerter, von franjoſiſchem Blute geröthet, und jene Reuter werden weder Pardon geben, noch Loͤſegeld nehmen. Kann irgend etwas jetzt noch unſer Leben retten„ ſo iſt es Gott und unſere eigene Tapferkeit. Daher laßt uns einander Treue ſchwoͤren; wenn ich mein Pferd wende, oder euch verlaſſen wollte, fordere ich euch auf, mich niederzuſtoßen.“ Als er geen⸗ det, beſchloß der ganze Haufe, ſich einen Weg durch die Reihen des Feindes zu bahnen, oder bei dem Verſuche zu fallen; dann fleheten Alle zu Gott um Vergebung ihrer Suͤnden, knie⸗ ten nieder, kuͤßten die Erde, und reichten ſich gegenſeitig die Haͤnde, mit dem Geluͤbde, bis zum letzten Blutstropfen Alle fuͤr Einen, und Einer fuͤr Alle zu ſtehen. Hierauf bereiteten ſie ſich zum Empfange des Angriffes, und er⸗ warteten dieſen nun in verzweiflungsvoller Ruhe.