Teil eines Werkes 
1. Band (1827)
Entstehung
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Hungerford von dem Thurme, der auf des Koͤnigs Schaͤdel eine Lanze zerſplittert hat, ſich fuͤrchten, ſeiner Zunge vor den Ohren eines ſeiner eigenen Untergebenen und Lehnsleute freien Lauf zu laſſen? Bei Gott, Dudley, blutige Thraͤnen moͤchte ich weinen, wenn ich bedenke, daß ich ſo hier zuruͤckgehalten werde, waͤhrend ich hinausſtuͤrmen moͤchte zum Thore.

Mit Gunſt, Sir Giles, aber ich wuͤrde des Koͤnigs Bevollmaͤchtigten fuͤr einen ſchlech⸗ ten, ſorgloſen Falconier halten, ließe er ſeinen beſten Vogel auf die Kraͤhen los. Laßt nur den Phaſan oder den Kranich ſeine Fluͤgel ent⸗ falten, und ich ſtehe dafuͤr, Sir Gilbert Tal⸗ bot wird, ohne langes Suchen, den Sdelfalken zu finden wiſſen, der ſie auf der Stelle in den Grund bohrt.

Nun, luſtig dann, rief Sir Gies; Gott. moͤge den guten Tag bald erſcheinen laſſen. Amen!

Der Ritter ſah die Soldaten, welche die Wache abloͤſen wollten, an dem Walle her⸗ kommen, daher ſtand er auf, und ging mit ſeinen gewoͤhnlichen haſtigen Schritten dem Hafen zu. Er war aber ſo verſtimmt, oder ſo ſehr in ſeine Gedanken vertieft, daß er der Bogenſchuͤtzen nicht achtete, welche ihn ehr⸗ furchtsvoll gruͤßten, als er an ihnen voruͤber⸗