Teil eines Werkes 
2. Theil (1855)
Entstehung
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ihren Liebling. Sein Vermögen war geordnet. Sein Wiſſen bahnte ihm den Weg zu einer ehrenvollen Stellung im Staate, ſein poetiſcher Sinn öffnete ihm die heitere Region der Kunſt. Fröhlichen Sin⸗ nes, hülfreich und voll Theilnahme für jeden Kum⸗ mer, ſchien er Alle mit gleicher Liebe zu umfaſſen. Und doch ſchloß ſich ſein Herz nur einem Freunde auf. Seine ganze Hoffnung baute er auf Ferdinand. Aber dieſer war kein Felſen, der eine ſolche Laſt tragen konnte. So oft er von ſeinen großen Hoff⸗ nungen ſprach, die ſich leicht verwirklichen ließen, wenn er nur die nöthigen Mittel beſäße, hörte Robert ihm aufmerkſam zu. Es ſei beſſer, meinte Ferdinand, auf kleinem Erbe ſein eigner Herr zu ſein, als einem fremden Herrn zu dienen, und wäre es der mächtigſte. Wolle Robert ſich mit ihm ver⸗ binden, werde er ſchon aus Luſt am Schaffen, jede Mühe übernehmen, und Jener ſolle nur die Vor⸗ theile genießen. Als Robert ſah, daß es den Freund glücklich machen würde, willigte er ein. Er gab es auf, ſich um ein Amt zu bewerben, wies freundlich zurück, was man ihm ſchon jetzt bot, ſowie für eine nahe Zukunft in Ausſicht ſtellte, und fing nun an, mit Leib und Seele in die Pläne einzugehen, durch deren Verwirklichung Ferdinand alle induſtriellen