Teil eines Werkes 
2. Theil (1855)
Entstehung
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Weihnachten am Pord.

Das Schiff es hat drei ſtattliche Maſten und einen goldenen Stern am Spiegel holt aus den Hafen und legt auf die Rhede hinaus.

Nöthig iſt es, daß es dahin komme. Die feuchten Herbſtnebel verziehen ſich allgemach. Die Luft wird klar. Es weht ein friſcher Südoſt und in der ver⸗ gangenen Nacht ſind die Bäume zuerſt mit Reif überzogen. Alles Rundholz und Takelwerk ſieht aus wie kandirt.

Das Kleinſte am Bord iſt in Ordnung. Die Waſſerfäſſer ſind gefüllt und feſtgeſurrt; die Luken verſchalkt; die Böte eingeſetzt. Die Paſſagiere richten ſich in ihren Kajüten wohnlich ein. Der Lootſe geht feſten Schrittes auf dem Verdeck hin und her und ſieht unruhig, bald nach dem Ufer, bald nach