Teil eines Werkes 
2. Theil (1855)
Entstehung
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liche Mahl lagerte, das kalt und ungenießbar ge⸗ worden war.

Oder, wenn mitten in der Nacht das„Wachts⸗ volk zur Koje“ im erſten feſten Schlafe lag, ſchütterte plötzlich durch das Zwiſchendeck der betäubende Alarm⸗ ruf:„Ueberall! Ueberall!“ Hals über Kopf ſtürzten ſich die aufgeſchreckten Männer aus Koje und Hän⸗ gematte; ſprangen auf's Verdeck, um zu gewahren, wie eine vorüberfliehende Wolke ein Schralen des Windes, ein leiſes Flattern der Segel veranlaßte, welches die„Wachtmannſchaft auf Deck“ lange beſei⸗ tigt hatte, ehe die Aufgerufenen halb verſtört zu Deck taumeln konnten.

Die einzelnen Blitze, die aufleuchteten, verwan⸗ delten ſich in eine blendende Gluth, welche die Köpfe erhitzte und die Fäuſte krampfhaft zuſammen ballte.

Das Haupt der Kajüte wirft ſich auf ſeiner Ruhebank ungeduldig hin und her. Er brütet über irgend eine Tollheit und das Hirn brennt ihm. Aber er weiß ſie nicht recht zu geſtalten und ärger⸗ lich ſchlägt er mit der Fauſt gegen die Füllung des Wandſchrankes zu ſeinen Häupten, daß der Riegel weicht und die aufſpringende Thür hin und her ſchlägt. Der draußen auf dem Gange harrende Ka⸗ jütenwächter ſpringt herzu und klinkt die Thür wieder

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