Teil eines Werkes 
2. Theil (1855)
Entstehung
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Maſten vor ſeinen Ankern. Der ganze Rumpf von der Waſſerlinie bis zum Hüttendeck iſt ſchwarz. Alles Rundholz trägt dieſelbe Farbe. Nur am Spiegel zeigt ſich zwiſchen den Kajütsfenſtern ein ſchmales, weißes Kreuz; ein gleiches leuchtet am Galion. Die Zeichen der Chriſtlichkeit, wie höhnend, am Anfange und am Ende des Schiffes, das dem Werke des Teufels geweiht iſt, und das durch keinen Flaggenfetzen ver⸗ räth, welcher Heimath er zum Fluche gereicht.

Auf dem Verdeck iſt die Bewegung, die auf allen Schiffen herrſcht, welche ſo eben vor Anker gehen. Die loſen Segel, die im Morgenwinde flat⸗ tern, werden beſchlagen. Ueber das Deck hin ſpannt ſich das ſchützende Sonnenzelt. Die große Barcaſſe wird mit ſchweren Fäſſern beladen und ſchwimmt dem Lande zu, um nach friſchen Waſſer zu forſchen. Ein Mann, in leichten Stoffen, nachläſſig gekleidet und einen Strohhut auf dem wirren Haarwuſſt, ſchaut durch ein Fernrohr und ſpricht rückgewendet mit einem Manne von ähnlichem Anſehen, der auf der Bank neben der Kajütskappe hingeſtreckt, den Rauch einer ächten Havannah von ſich bläſt.

.„Sie ſind da, Senhor.“ Wißt Ihr's gewiß?“ „Eine Stange, woran ein rothes Tuch be⸗