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vorweg nähme!“ ſchrie ein Anderer.„Bezwinge Dein Gelüſte nach fremdem Gute, und ſieh nach meinem Glaſe, worin ſich kein Tropfen mehr befindet. Hier habe ich ein Paar Flaſchen alten Cognac mit⸗ gebracht, wie kein Fregattencapitain ihn brauner in ſeiner Kajüte hat. Wer hält mit?“
„Bald dampfte die kräftige Bowle auf der Tafel. Der Wirth ſaß mitten unter ſeinen Gäſten und die Luſt wurde allgemein. Sie lachten und ſangen, erzählten tolle Schwänke von geprellten Steuerreitern und ließen die Dirnen hoch leben.
Die See rauſchte draußen auf und mahnte die Säumigen. Aber dieſe hörten nicht. Der Wirth hatte ſeinen Platz am Tiſche wieder verlaſſen und ging vor der Hütte auf und ab. Im nächſten Dorfe ſchlug es Mitternacht. Der laue Nachtwind trug die Töne zu ihm herüber.
„Nun gehe ich an mein Werk!“ ſagte er leiſe vor ſich hin. Er entfernte ſich mehrere Schritte vom Hauſe, nahm vann einen mächtigen Anlauf und ſtürzte mit allen Zeichen der Angſt mitten unter die Zecher:
„Die Zoll⸗Gensdarmen kommen!“
Bei dieſem Schreckensrufe erſtarrte das Blut zu Eis. Die Schmuggler ſprangen auf und ſuchten


