Teil eines Werkes 
2. Theil (1844)
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Die Unterſuchung, die mit großem Eifer und ſel⸗ tener Strenge geführt ward, lieferte mehrfache Reſul⸗ tate, und viele Colli's wurden auf das Verdeck geſchafft. Die meiſten waren Gegenſtände des Gaumens, und zwar Tabak, Genever und andere Unentbehrlichkeiten des Seemannes. Statt ſie über Bord zu werfen, zog man es vor, ſie dem Schiffszahlmeiſter zu geben, da⸗ mit er ſie während der Reiſe der Mannſchaft in kleinen Portionen, aber zu theuern Preiſen, zum Beſten des Schiffes, verkaufe. Unter den verbotenen Sachen, die man gefunden, befand ſich auch eine Rolle Leinwand. Sie gehörte dem Leinweber, det ſich ſeekrank und todes⸗ matt dem Küchendienſt widmete, und weinend ſagte, er könne nichts dafür, daß man dieſe hier finde. Er ſei im Begriff geweſen, ſie dem Herrn zu bringen, für den er arbeite, und man habe ihn ſammt der Leinwand ergriffen und in's Boot gebracht. Aber die Zeit war viel zu koſtbar, als daß man die Vertheidigung eines ſolchen Mannes anhören konnte, er ward wegen Ueber⸗ tretung der beſtehenden Geſetze zu zwanzig Hieben ver⸗ urtheilt, die Leinwand aber ſei, laut dem Buchſtaben des Artikels, über Bord zu werfen. Sie entging in⸗ deſſen dieſem Schickſal, weil ſich der Schiffszahlmeiſter, der überhaupt ein guter Rechner war, zur rechten Zeit beſann, daß das Leinen gerade ausreichen werde, um

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