Teil eines Werkes 
2. Theil (1844)
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Sechzehntes Kapitel.

Zwei Tage waren ſeit jener Nachtſcene vergangen. Die Lootſen hatten den Oſtindienfahrervan Tromp jenſeits des Texels verlaſſen, und dieſer ſteuerte in der Richtung nach dem engliſchen Kanal. Das Schiff ging unter ſeinen Bramſegeln mit ſechs Knoten Fahrt und machte bei klarem Himmel und ſtetigem Winde allge⸗ mach Anſtalten zum Setzen der Leeſegel; denn die See⸗ fahrer jener Tage nahmen ſich zu allen Dingen bequem Zeit und jagten nicht, wie heut' zu Tage, inunan⸗ ſtändiger Eil' in einem Jahre vier tal von Europa nach Weſtindien und wieder zurück.

Die Uebereilung, wie nach damaligem Seegebrauch die Schnelle genannt werden konnte, die bei der Ab⸗ fahrt desvan Tromp in allen Theilen des Schiffs⸗ dienſtes vorgegangen war, hatte es verabſäumen laſſen, mit der gewiſſenhafteſten Strenge nachzuſehen, ob auch von den Schiffsleuten irgend etwas an Bord gebracht worden ſei, was gegen die Privilegien der Compagnie verſtoße, oder ſonſt die Würde des Schiffes beeinträch⸗ tige. Dahin gehörten ase Gegenſtände, die nur irgend⸗ wie zum Handel verwendet werden konnten, und die ſtets, wenn ſie auch nicht den Werth eines Guldens erreichten, ſo angeſehen wurden, als ob ſie geeignet

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