Teil eines Werkes 
2. Theil (1844)
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hlau und braun. Er ſchwang das ſpaniſche Rohr um ihren Kopf, daß ſie unwillkürlich in die Kniee ſanken, und ging dann gravitätiſch wieder dem Ausgange zu, gefolgt von dem Seelenverkäufer, der unter der Maske eines Seemannes von der langen Reiſe umherging, und dem er im Gehen zuflüſterte:Alles an Bord! Wir müſſen morgen fort, und es fehlt noch an allen Ecken! Das Lumpengeſindel iſt gar nicht der Sorge werth, die man ſich um ſeinetwillen macht. Darum ſollen ſie auch bluten, ſobald ſie unter unſerer Katze ſtehen. Und nicht zu vergeſſen, daß Ihr unterweges, auf den Straßen, packt, was Ihr kriegen könnt. Greift zu! Es ſei, was es wolle, nur nicht zu wähleriſch! Für den Hai, das gelbe Fieber und den Corſar iſt es gut genug!

Mit dieſen Worten ſchritt der Hochbvotsmann Myn⸗ heer Halle Jantzen, dem man zu beiden Seiten ehrer⸗ bietig Platz machte, zur Thür hinaus, und Meiſter Mar⸗ tens, der das Handwerk eines Werbe⸗Agenten gut ge⸗ lernt hatte, traf Anſtalten, um alle die Schlachtopfer, die während der letzten drei Tage in ſein NRetz gelau⸗ fen waren, ihrer Beſtimmung zuzuführen, die mit gel⸗ bem Fieber, Hai und Corſar bezeichnet ward.

Tiefe Stille herrſchte in der Stadt, die durch nichts, als den einförmigen Ruf der Nachtrunden und ihrem Knarren unterbrochen ward. Nur durch die Straßen, welche der Preßgang durchzog, war ein wüſtes Toben.