Teil eines Werkes 
2. Theil (1844)
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gen Stübern an's Land begaben, um ſich einmal auf ihre Weiſe zu erluſtigen. Sie hatten ein beſchei⸗ denes Fläſchchen mit Genever und Zucker vor ſich ſtehen, rauchten ihre Halbſtüberspfeife und ſahen mit Sehn⸗ ſucht und Scheu zugleich auf die Matroſen der langen und kurzen Reiſe, die ſich hier gütlich thaten und in einer Stunde mehr Dukaten und Gulden verzehrten, als ſie Stüber in der Taſche hatten.

„Kommt mir vor, Jan,“ ſagte der Eine flüſternd zum Andern,„als ob wir doch gegen dieſe Leute ein erbärmlich Leben führten, und uns eigentlich ſchämen müßten, daß wir mit unſern Paar Tropfen ſo knickerig da ſitzen, während hier Alles in Wohlleben ſchwelgt.“

„Haſt recht, Bruder Claas!“ entgegnete ſein Backs⸗ genoſſe langſam und that einen langen Zug aus ſeiner Pfeife,„ſollten eigentlich an dergleichen reputirliche Orte nicht hingehen, wo das Groß⸗Schiffsvolk verkehrt und der kleine Smackmann über die Schulter angeſehen wird. Donnerwetter, wir gehören in unſern Keller zum„Wapen,“ wo wir unſern Stübers-Kaffe trinken und dann einen Tropfen Feuriges zum Abſchied nehmen, um beſſer an Bord finden zu können.“

„Morgen Abend, wenn das gazewoet gethan iſt und der Schiffer nichts dagegen hat,“ ſagte Claas, „geht es zu Myprouw Trientje im„Wapen.“ Ich habe mit dieſen vornehmen Wirthshäuſern nichts zu thun.