mehr, daß es Adrian van Kraag ſei. Aus dem Ge⸗ ſpräche, welches Jener mit der Wirthin führte, entnahm er bald, daß Herr Adrian im Begriff ſei, mit einem bereits ſegelfertigen Fahrzeuge ſich nach dem Texel zu begeben, indem es ſeinen dringenden Bitten gelungen ſei, vierundzwanzig Stunden Aufſchub zu erlangen, die aber faſt nutzlos für ihn verſtrichen waren. Es ergab ſich ferner, daß die Wirthin früher in Dienſten des Hauſes van Kraag geſtanden hatte, und von der Herr⸗ ſchaft nicht mit ungünſtigen Augen angeſehen ward, wofür das hübſche Etabliſſement, welches man ihr zur Ausſteuer überwieſen, ſo wie das gegenwärtige Vertrauen des jungen Herrn ein vollgültiges Zeugniß ablegte.
„Ach, mein lieber, gnädiger Herr, das beklage ich ja ſehr,“ entgegnete die Wirthin ſchelmiſch lächelnd, „daß Euch ein böſer Kobold ſolchen Streich ſpielt, und Ihr nun fort müßt, zur See, ehe es Euch gelungen iſt, das ſchöne Weib zu empfangen, das Ihr ſo liſtig in's Garn zu locken wußtet. Wie wird das arme Ding Euch nun hier ſuchen und es laut beklagen, Euch nicht zu finden.“
„Darum, Myvrouw, bin ich zu Dir gekommen, da⸗ mit Du, nebſt Deinem Schlaukopfe von Mann, die Dummheiten Deiner Baſe, der Mutter Greet, wieder


